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Information Technology: Flexibles USB-Installationsmedium fuer Debian
Ich wollte mir einen USB-Stick erstellen, von dem aus ich beliebige Debian-Images installieren kann. Leider war die Einrichtung des Sticks ein bisschen haarig, da einige Eventualitäten von meinen Quellen nicht behandelt wurden, so dass ich den genauen Ablauf hier nochmal für die Nachwelt festhalte.
Los gehts damit, den Stick mit FAT16 zu formatieren, falls dies noch nicht der Fall ist. Außerdem sollte bei der gewünschten Partition das Boot-Flag gesetzt werden. In meinem System war das die Partition /dev/sdb1, auf die ich mich auch im Folgenden beziehen werde. Dies ist von System zu System unterschiedlich. Bitte prüft aufmerksam, welches Device File in euerm Fall zu benutzen ist!
Benötigt werden die Pakete dosfstools, syslinux, mtools und mbr.
root@nintropan:/# install-mbr -e 1 -p 1 /dev/sdb root@nintropan:/# syslinux /dev/sdb1
Bitte beachten, dass sich der install-mbr-Befehl auf das Device, der syslinux-Befehl hingegen auf die Partition bezieht. Der Parameter -e (enable) enthält eine Liste aller bootfähigen Partitionen des USB-Sticks, der Parameter -p legt die Default-Partition fest. In meinem Fall wie gesagt Partition 1.
Anschließend sollten dann die Dateien vmlinuz und initrd.gz aus images/hd-media sowie das gewünschte ISO-File auf den Stick kopiert werden.
Der letzte Schritt ist das Anlegen einer Konfigurationsdatei für den Bootloader namens syslinux.cfg mit dem Inhalt:
default vmlinuz append initrd=initrd.gz
Der Stick sollte jetzt fünf Dateien enthalten: syslinux.cfg, ldlinux.sys, vmlinuz, initrd.gz sowie debian.iso (der Name des ISO-Files ist egal, Hauptsache die Endung ist .iso)
Nach dem unmounten des USB-Sticks ist dieser einsatzbereit.